»EGO - fotografische Positionen zum ICH«

Biografien der Künstler


Maciej Osika

geb. 1981 in Wroclaw/Breslau
studiert zurzeit an der Akademie der Schönen Künste im Atelier für Innenarchitektur und Industriedesign in Wroclaw/ Breslau; Preisträger des Polnischen Fotowettbewerbs "Meine Provokationen". Teilnahme am VIII. Internationalen Wettbewerb der Digitalen Fotografie in Polen; Tätigkeit als Fotograf beim Polnischen Fernsehen; seine Fotografien wurden in mehreren Kunst -und Wochenzeitschriften in Polen und Deutschland veröffentlicht.

Ewa Hartmann über Maciej Osika:
Maciej Osika provoziert mit enormen Charme. Im Oktober 2006 begegnete ich in Wroclaw einem jungen, gut aussehenden Mann, der kaum bereit war, etwas über sich zu erzählen. Ich betrachtete die von ihm mitgebrachten Fotos und war stark beeindruckt von der Umwandlung des Fotografen in eine zauberhaft wirkende Marlene Dietrich oder eingebildete Jackie Kennedy. Perfekte Inszenierung, makelloses Make-Up, kalte, manchmal abwesende Blicke, durch die der Fotograf den Abstand zum Betrachter bewußt erzielt. Die narzißtische Schönheit der abgebildeten Diven lassen keine Gleichgültigkeit zu. Ein EGO in purer Form des Ichs, dachte ich.

 

Marta Sklodowska

geb. 1983 in Wroclaw/Breslau
Absolventin des Kunstgymnasiums in Breslau; zurzeit Studentin der Hochschule für Fotografie AFA in Breslau.

Marta Sklodowska über ihre Serie "Brunnen":
Alle in dem Zyklus "Brunnen" präsentierten Fotografien sind Autoportraits. Jede einzelne Fotografie berührt eine andere Sphäre selten benutzter Gefühle und Emotionen. Die Serie "Brunnen" ist eine Aufzeichnung meiner versteckten Sehnsüchte und Instinkte. Die Serie bezieht sich auf verschiedene Aspekte meiner Persönlichkeit und der Menschen allgemein.

 

Jaroslaw Wieczorek

geb. 1979
2004 Abschluss des Jura- und Ökonomiestudiums an der Universität Breslau; seit 2004 Tätigkeit als Englischlehrer; studiert seit 2005 an der Hochschule für Fotografie "Kwadrat" in Wroclaw/Breslau.

Jaroslaw Wieczorek über seine Serie "Identifikationen":
Alle diese Arbeiten wirken wie Elemente einer theatralischen Vorstellung, die sich mit dem Thema der eigenen Identität beschäftigt. Ich trete in dieser Serie in zwei Rollen auf: als Autor und als Model. Das ist ein Spiel, das ich mit mir selbst spiele.