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Bilder-Geschichten 12. April bis 8. Juni 2002 Machen Sie einen Rundgang durch die aktuelle Ausstellung
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Zdzislaw Nitka
Nitka über sich. Februar 2002.
Bilder, die ich als kleiner Junge gesehen habe (van Goghs "Selbsportät
mit abgeschnittenem Ohr" und Vlamincks "Dampfschiff") haben mich
so beeinflußt, dass ich Maler werden wollte.
Meine Bildung: Gymnasium für Bildende Künste, Impressionismus,
Cezanne, Ausstellung "Die Brücke" in Nationalmuseum in Breslau, Studium
- Malerei an der Kunstakademie in Breslau ( 1982-1987), Klee. Eine Episode
(in der Hälfte des Studiums) überzeugte mich, dass ich bis zum
Anfangspunkt zurückkehren sollte - zu van Gogh, Munch, Kirchner...
Gleichzeitig entdeckte ich für mich die gegenwärtigen deutschen
Künstler: Baselitz, Penck, Lüpertz, Polke. Ich schrieb einen
enthusiastischen Brief an Baselitz. In darauf folgender Korrespondenz quälte
ich den Meister mit der Bitte um eine Zeichnung bis er mir eine Lithographie
mit rotem Aufschrift "Maler Nitka" schenkte!
Er ist ein ausgezeichneter Maler, der größte. Wenn Baselitz malt,
bedeutet das die Malerei lebt und ist stark. Das weiß ich.
1997 gründete ich in Oborniki Slaskie in eigenem Haus zusammen
mit meiner Frau, Malerin Jolanta Nikt das Private Museum des Neoexpressionismus.
Es gab viele Gründe:
Wie könnte ich meine Malerei bezeichnen? Ich denke, sie ist eine
Art des Dialoges, das ich mit allem was mich interessiert, mir nah
steht und mich berührt, führe. Das Leben. Die Geschichte der
Kunst. Zitat, Interpretation, Schöpfung der neuen Zeichen, Mythologie
und Beziehungen. Expressionismus liegt mir am nähesten, gleichzeitig
beschäftigen mich immer verschiedene Erfahrungen. Ich bin offen. So
ist meine Art zu arbeite. Das ist nichts Neues. Ähnlich arbeiteten
Francis Picabia oder Pablo Picasso. Letztendlich geht es in der Malerei
immer um die selben Dinge, die gemeinsam für die gesamte Kunstgeschichte
sind: Farbe, Komposition, Aussage oder anderes gesagt um ein gutes Bild.
Übersetzt von Ewa Hartmann.
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